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Clinical Supply · Pädiatrie · GMP

Klinikmuster-Herstellung für ein pädiatrisches Studienprogramm

Fallstudie

End-to-End-Steuerung eines klinischen Versorgungsprojekts durch den laufenden Routinebetrieb

  1. Ausgangslage

    Für ein pädiatrisches Studienprogramm waren Prüfpräparate in Kapselform herzustellen — in mehreren Dosierungsstärken, unter vollem GMP-Regime und mit der terminlichen Verbindlichkeit, die ein laufendes klinisches Programm mit sich bringt. Die Herausforderung lag weniger in einem einzelnen Fertigungsschritt als in der Gesamtsteuerung: Ein Clinical-Supply-Projekt mit eigener Logik und eigenen Terminen musste durch einen Produktionsstandort geführt werden, dessen Kapazitäten primär auf Routinebetrieb und laufende Transferprojekte ausgerichtet waren.

  2. Lösung

    Die Steuerung lief über alle beteiligten Fachbereiche hinweg: Produktionsplanung, Herstellung, Qualitätskontrolle, Qualitätssicherung und QP, dazu die analytische und die regulatorische Seite. Ich verantwortete die durchgängige Projektkoordination ebenso wie die Entwicklung und Anpassung der Herstellungsprozesse — von der Abstimmung der Herstellungsslots über die Erstellung und Pflege der projektbegleitenden GMP-Dokumentation (unter anderem Experimental Protocols und Reports, Herstellanweisungen, Batch-Dokumentation, SOPs sowie die Dokumentation zur Reinigungsvalidierung) bis zur Koordination der Chargenfreigabe durch QP und QA. Stabilitätsstudien wurden am Standort beauftragt und ihre Ergebnisse an den Sponsor kommuniziert. Parallel lief die Kommunikation mit dem Sponsor: regelmäßige Statusberichte und eine verlässliche, transparente Abstimmung über den gesamten Projektverlauf.

  3. Koordination

    Der eigentliche Hebel lag in der Priorisierung und in der Führung des Projektteams. Ein klinisches Versorgungsprojekt läuft an einem ausgelasteten Standort parallel zum Routinegeschäft und teilt sich mit diesem dieselben Ressourcen — Herstellungskapazität, Analytik, Freigaberessourcen. Das Projekt wurde im Portfolio-Management der Standortleitung positioniert und vertreten, die Herstellungsslots in den laufenden Produktionsplan eingebunden und die Erwartungen des Sponsors über den gesamten Verlauf aktiv gesteuert. Ich führte ein Team mehrerer Mitarbeiter, das Herstellung und Teile der Dokumentation übernahm; zur Abdeckung von Kapazitätsspitzen wurden zusätzliche Kräfte über einen Personaldienstleister gewonnen, die ich einarbeitete. Diese Doppelrolle — nach innen Ressourcen und Team führen, nach außen Verlässlichkeit gewährleisten — entscheidet bei Clinical-Supply-Projekten über einen reibungslosen Verlauf.

  4. Beitrag

    Die Gesamtkoordination des Projekts durch alle Fachbereiche lag in meiner Verantwortung — fachlich, terminlich, personell und kommunikativ. Dazu gehörten die Entwicklung und Anpassung der Herstellungsprozesse, die Erstellung der projektbegleitenden Dokumentation, die Führung des Projektteams, die Abstimmung mit Qualitätskontrolle, Qualitätssicherung und QP zur Chargenfreigabe, die Steuerung der internationalen Auslieferung und die durchgehende Kommunikation mit dem Sponsor. Das Programm wurde termingerecht abgeschlossen und erfolgreich ausgeliefert; im Zuge einer Studienverlängerung beauftragte der Sponsor eine Folgelieferung.

Ein Clinical-Supply-Projekt scheitert selten an der Herstellung — sondern daran, es verlässlich durch einen laufenden Betrieb zu steuern.

Ein Clinical-Supply-Programm, das durch Ihren Betrieb muss?

Ich steuere klinische Versorgungsprojekte end-to-end durch alle Fachbereiche — GMP-Dokumentation, Freigabekoordination und Sponsor-Kommunikation aus einer Hand.

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